Die Projektwoche vom 29.11. bis zum 2.12.2016 hat allgemein sowohl bei Schülerinnen und Schülern als auch im Kollegium der Schule guten Anklang gefunden. Auch bei der Präsentation am Freitag Nachmittag fanden viele Eltern, Verwandte und Freunde unserer Schülerinnen und Schüler den Weg in die Schule. Auch ehemalige Schüler nutzten die Gelegenheit sich wieder in der Schule sehen zu lassen und mit Mitschülern und Lehrern zu reden.

Hier einige Berichte zu der Woche, Bilder werden noch in der Galerie (Menü Schaufenster >> Galerie) eingestellt.

• Projektthema "Spiel-Kulturen"
Jede Kultur kennt und hat ihre eigenen Spiele. Viele Kulturen unserer Region haben oft sehr ähnliche Spiele. Die Projektgruppe lernte einige kennen und spielte mit Begeisterung und großer Offenheit für alle Spielweisen. Sogar eine vor 5000 Jahren erfundene Spielscheibe wurde hergestellt und bespielt. Spiele werden und wurden immer schon kommerziell genutzt: Wir besuchten das „Silly Billy˝ in Köln-Lövenich. Eine tolle Woche für alle!

• Projektthema „Zeitung˝
Die Aufgabe der Projektgruppe war eine doppelte: Einmal sollten Reporterteams feststellen, was in anderen Gruppen fabriziert oder gemacht wurde. Dazu schwärmten Gruppen von 3 oder 4 Schülerinnen von Montag bis Donnerstag aus, um mit Fotos und per Interview dazu Material zu finden. Anschließend wurden dazu eine Reihe von Artikeln geschrieben, die in das Endergebnis – den Bülow-Express – Eingang fanden. Unglücklicherweise standen die verbesserten und fehlerbereinigten Texte am Freitag nicht in daten-lesbarer Weise zur Verfügung, was man der Zeitung ansieht.

Außerdem haben wir uns allgemein über Zeitungen und das Zeitungsmachen informiert: Der Höhepunkt der Woche war dabei ein Besuch im DuMont-Haus, wo man viel Zeit für uns hatte und nicht nur die Produktion der Zeitung eingehend erläuterte, sondern auch viel zur Geschichte der Zeitung erfahren konnte. Ein Besuch im News-Room des Express rundete diesen Tag ab.

• Projektthema „Grafitti / Streetart˝
Während der einwöchigen Projektwoche lernten Schülerinnen und Schüler der Klassen 7-10 verschiedene Elemente der Kunstform „Graffiti“ kennen und setzten sie in eigenen praktischen Arbeiten um. Neben ihren eigenen Kunstwerken entwickelten sie aus ihren Erkenntnissen in gruppendynamischen Prozessen vielfältige Beiträge zur Schulhausgestaltung.

In theoretischen Einheiten und Exkursionen lernten sie legale Wände in Köln kennen und setzten sich mit der Strafverfolgung illegaler Sprayaktionen auseinander. Während der Projektwoche konnten die Schüler zwischen aktiven und ruhigen Momenten frei wählen und so ihr kreatives Potential ausschöpfen.

Dank der Begleitung von Raphael Mohr (alias Zappel, freischaffender Graffitikünstler in Köln) konnten am letzten Tag die fertigen Kunstwerke präsentiert werden.
Danke an alle für eure tolle Arbeit!                                                                                 M. Kimmerle

 

Viel zu früh ist am 5. November 2016 der ehemalige Schulleiter unserer Schule, N. Röder, verstorben. In einer würdigen Trauerfeier in der Kirche Heilig Kreuz und anschließend auf dem Nordfriedhof wurde Herr Röder am 11.11.16 beigesetzt. Viele ehemalige Kollegen, Nachbarn, Freunde, Schüler und natürlich die Familienangehörigen ließen es sich nicht nehmen, ihm das letzte Geleit zu geben.

Für seinen (pädagogischen) Optimismus stand der Satz Nix is esu schlääch, dat et nit für irjendjet joot wör. Wir werden ihn vermissen und in guter Erinnerung behalten.

Nach der Qualitätsanalyse (QA) gibt es seit Beginn des Schuljahres eine neue Stundenplan-Struktur. Diese berücksichtigt, dass z.B. vom Abholen der Schüler auf dem Schulhof bis zum tatsächlichen Unterrichtsbeginn einige Minuten benötigt werden, die der Stundenplan jetzt auch ausweist. Das Gleiche betrifft den Lehrerwechsel zwischen verschiedenen Klassen am Ende der 1., 3. und 5. Stunde. Auch Lehrer benötigen -- bis wir das Rüberbeamen gelernt haben -- Zeit, um von einem Fach- oder Klassenraum zum nächsten zu gelangen.

Auch vor der 7. Stunde gibt es jetzt eine Viertelstunden-Pause, damit sich Schülerinnen und Schüler an solch langen Unterrichtstagen noch entsprechend versorgen können.

Seit 1. November hat unsere Schule zwei neue Referendare. Wir freuen uns auf Frau Kunkel-Beutler (Hauswirtschaft, Katholische Religion) und Herrn Juchem (Deutsch, Geschichte). Da demnächst von beiden bedarfsdeckender Unterricht erteilt werden wird, verbessern wir uns mit dem Umfang der verteilbaren Unterrichtsstunden.

Wir wünschen beiden Referendaren viel Erfolg und immer wieder auch Spaß bei ihrer Arbeit!